Schweizerischer Nationalfonds

«Ein offenes Ohr für unsere Anliegen»

Junge Forschende sollten bereits auf Doktorats- und Postdoc-Stufe Projektanträge stellen können, findet die Veterinärpathologin Nicole Borel. 

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Nicole Borel: «Junge Forschende müssten bereits auf Doktorats- und Postdoc-Stufe Projektanträge stellen können.» (Bild: zVg)

«Für mich war es eine sehr gelungene und toll organisierte Veranstaltung mit vielen Diskussionsmöglichkeiten. Die Entscheidungsträger aus Politik, Hochschule und SNF hatten ein offenes Ohr für die Anliegen der jungen Forschenden, und es sind bereits erste Lösungsvorschläge in Sicht.

Es war interessant zu sehen, wie ähnlich die Anliegen in den unterschiedlichen Fachgebieten ausfielen. Bei den formulierten Anliegen an die Politik stand der Wunsch nach Erhöhung der universitären Ressourcen für die Nachwuchsförderung, nach besserer Vereinbarkeit von Forschung und Familie und nach vermehrter Koordination der Forschungspolitik zwischen Bund und Kantonen bzw. zwischen den verschiedenen Hochschulen im Vordergrund.

An die Adresse der Universitäten ging der Wunsch nach verbesserten Betreuungsstrukturen für Doktorierende, attraktive Perspektiven für den Mittelbau und vermehrte Wertschätzung der Lehrtätigkeit. Vom Nationalfonds erwarten die Nachwuchsforschenden mehr Transparenz bei den Gutachten und den Förderungsentscheiden. Mein persönlicher Wunsch ist, dass der Nationalfonds Möglichkeiten für junge Forschende schafft, bereits auf Doktorats- und Postdoc-Stufe Projektanträge zu stellen. Dieses Anliegen, das ich zusammen mit anderen Nachwuchsforschenden vorgebracht habe, ist auf grosse Resonanz gestossen.»

Nicole Borel, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Veterinärpathologie

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