BVK Stiftungsratswahl

«Ich kenne die Wünsche der Mitarbeitenden»

Marianne Frischknecht will die Anliegen der UZH-Mitarbeitenden, mit denen sie von Berufs wegen täglich konfrontiert ist, in den Stiftungsrat einbringen.

David Werner

Nah dran: Marianne Frischknecht, Leiterin Lohn / Sozialversicherungen der Abteilung Personal. (Bild: David Werner)

Wenn jemand an der Universität Zürich weiss, was es bedeutet, die gesetzlichen Vorgaben im Pensionskassenbereich korrekt auf die monatlichen Gehaltsabrechnungen der rund 8000 universitären Mitarbeitenden anzuwenden, dann ist es Marianne Frischknecht. Täglich hat sie als Leiterin des Bereichs Lohn und Sozialversicherungen der Abteilung Personal mit Fragen rund um die berufliche Altersvorsorge zu tun. Besonders anspruchsvoll wird ihre Arbeit dann, wenn Änderungen der Reglemente ins Haus stehen. Zur Zeit ist dies geradezu der Normalfall.

Möglichst rasch sanieren

Ginge es nach Marianne Frischknecht, dann würden die gesetzlichen Vorgaben künftig so ausgearbeitet, dass sie sich möglichst reibungslos in die buchhalterische Zahlenwelt umsetzen lassen und für die Mitarbeitenden dabei das Beste herausspringt. Am liebsten würde Marianne Frischknecht persönlich darauf Einfluss nehmen, dass die Vorgaben und Richtlinien massvoll und effizient ausgearbeitet werden. Das ist der Hauptgrund, weshalb sie sich entschlossen hat, für den Stiftungsrat zu kandidieren.

Was «das Beste» für die Altersvorsorge der UZH-Angehörigen ist, weiss Marianne Frischknecht aus ihrer Beratungstätigkeit. Täglich ist sie mit Fragen und Anliegen zu diesem Thema konfrontiert. «Mein Ziel wäre, die Sichtweise der UZH-Mitarbeitenden möglichst unmittelbar ins Führungsgremium der BVK einzubringen», sagt sie. Der Sanierungsprozess der BVK sollte ihrer Meinung nach möglichst rasch abgeschlossen werden, «damit sich die Beiträge und Leistungen wieder auf einem gesunden Stand etablieren können».

Tägliches Brot

Das Thema Altersvorsorge zieht sich als roter Faden durch einen grossen Teil der Berufslaufbahn von Marianne Frischknecht. «Spar-, Risiko-, Sanierungsbeiträge und Umwandlungssätze, das ist mein tägliches Brot», sagt sie. Doch hinter den Zahlen stehen Menschen – das motiviere sie in ihrer täglichen Arbeit. Seit rund zwanzig Jahren arbeitet sie im Personalbereich, meist in Führungspositionen. Permanent bildete sie sich weiter, unter anderem absolvierte sie eine berufsbegleitende Ausbildung zur eidgenössisch diplomierten Sozialversicherungs-Fachfrau.

Marianne Frischknecht verwaltet die Scharnierstelle zwischen BVK und Universität. Weil sie eng mit der BVK zusammenarbeitet, weiss sie inzwischen, wie die Pensionskasse und ihre Angestellten «ticken». Hätte sie einen Sitz im Stiftungsrat, wäre sie noch näher dran – sie wäre dann selbst Teil des Gremiums, in dem die Entscheidungen fallen. «Für das Personalwesen der UZH», ist sie überzeugt, «wäre das ein Gewinn.»

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David Werner, Leiter Publishing UZH

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