BVK Stiftungsratswahl

Vier UZH-Mitarbeitende stellen sich zur Wahl

Vom 26. Oktober bis 24. November finden die Wahlen zum Stiftungsrat der Berufsvorsorgekasse BVK statt. Unter den Kandidierenden befinden sich auch vier Mitarbeitende der Universität Zürich. UZH News stellt sie vor.

David Werner

Wählen gehen: Mitarbeitende der UZH können erstmals Einfluss auf die Geschäftsführung ihrer Pensionskasse nehmen.

In der Altersvorsorge steht ein Umbruch bevor. Die BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich, bei der rund 4000 Mitarbeitende der UZH versichert sind, wird bis Ende 2013 rechtlich, organisatorisch und finanziell aus der Verwaltungsstruktur des Kantons herausgelöst und als privatrechtliche Stiftung neu aufgestellt. Künftig werden die Versicherten die Möglichkeit haben, über einen Stiftungsrat Einfluss auf die Geschäftsführung zu nehmen.

Unter den Kandidierenden für den Stiftungsrat sind auch vier Mitarbeitende der UZH. Stefan Schnyder, Direktor Finanzen, Personal und Infrastruktur der UZH, schätzt dieses Engagement. «Ich bin froh darüber, dass sich unter den Mitarbeitenden der UZH Persönlichkeiten gefunden haben, die bereit sind, für die Sicherung der Altersvorsorge Verantwortung zu übernehmen.»

Stefan Schnyder ruft die Aktivversicherten an der UZH auf, an der Stiftungsratswahl teilzunehmen. «Die Wahl bietet die Chance, die Geschicke der BVK mitzubestimmen, wir alle sollten diese Chance wahrnehmen.»

Die vier Kandidierenden stellen sich aus persönlichem Antrieb und in eigener Verantwortung zur Wahl und vertreten jeweils eigene thematische Schwerpunkte. «Gleichwohl würde es die UZH mit Stolz erfüllen, wenn eine bzw. einer dieser Kandidierenden die Wahl gewinnen würde», sagt Schnyder.

UZH News stellt im Folgenden die vier Kandidierenden vor. Klicken Sie auf die Bilder, um die Kurzporträts zu lesen!

Marianne Frischknecht, Leiterin Lohn/Sozialversicherungen der Abteilung Personal, möchte die Anliegen der UZH-Mitarbeitenden in den Stiftungsrat einbringen, mit denen sie beruflich täglich konfrontiert wird. Zum Porträt 
 

Thomas Gächter, Professor für Staats-, Verwaltungs- und Sozialversicherungsrecht, will sein juristisches Fachwissen in den Stiftungsrat einbringen, um die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu stärken. Zum Porträt 

(Bild: David Werner)

Christina Hofmann, Leiterin Kommunikation, setzt sich für einen starken und geschlossen auftretenden BVK-Stiftungsrat ein, der professionell, pragmatisch und lösungsorientiert arbeitet. Zum Porträt 
 

Peter Meier, Projektleiter Haustechnik bei der Abteilung Bauten und Investitionen, ist der Meinung, dass im BVK-Stiftungsrat nicht nur Fachspezialisten Einsitz nehmen sollten, sondern auch ganz gewöhnliche Versicherte. Zum Porträt

  

Der Stiftungsrat wird ab 1. Januar 2014 als oberstes Steuerungs- und Aufsichtsorgan der BVK fungieren. Bereits nächstes Jahr wird er bei den Vorbereitungsarbeiten zur Verselbständigung der BVK mitwirken und wichtige Entscheide treffen. Vom 26. Oktober bis 24. November findet die Wahl des ersten Stiftungsrates statt. Wahlberechtigt sind alle Aktivversicherten. Der Stiftungsrat umfasst 18 Sitze, die sich paritätisch auf Vertreterinnen und Vertreter der Versicherten und der Arbeitgeber verteilen. Für die neun Sitze, die im Stiftungsrat den Versicherten zustehen, kandidieren insgesamt 70 Personen, verteilt auf sechs Wahlkreise. Die UZH gehört zum Wahlkreis «Bildungsinstitutionen». Knapp 30 Prozent der Wahlberechtigten dieses Kreises sind Mitarbeitende der UZH. Die BVK hat eine elektronische Wahlplattform eingerichtet: www.bvk.ch Die Profile sämtlicher Kandidatinnen und Kandidaten für den Stiftungsrat finden sich ab dem 27. Oktober auf: www.bvk.ch/2014

David Werner, Leiter Publishing UZH

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