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Indirekte Suche: Anomales magnetisches Moment

Das anomale magnetische Moment des Muons eignet sich für die Suche nach Supersymmetrie, weil es sehr präzise gemessen werden kann.

In der Dirac Theorie ist das magnetische Mument gegeben durch:
equation2302

Strahlungskorrekturen (Abstrahlung von tex2html_wrap_inline5324) ergeben Korrekturen zu g:

Muon(g-2) Collaboration, Brookhaven:
Precise measurement of the positive muon anomalous magnetic moment
H.N. Brown, et.al., Phys. Rev. Lett. 86, 2227
Messung:
displaymath2304


eqnarray2306

Die Abweichung zwischen Experiment und der Erwartung aus dem Standarsmodell ist also:
displaymath2308
Die Differenz ist 2.6 mal grösser als der Fehler. Diese Abweichung kann durch SUSY erklärt werden, da zusätzliche Korrekturen, hauptsächlich durch Smuon-Neutralino und Sneutrino-Chargino-Loops dazukommen.

In einem SUSY Modell mit degenerierten Massen (tex2html_wrap_inline5328) wird die Korrektur zum anomalen magnetischen Moment:
displaymath2310

Damit kriegt man für tex2html_wrap_inline5330 für tex2html_wrap_inline4858 zwischen 4 und 40

Das Problem bei der Messung sind die hadronischen Korrekturen im Standardmodell, deren Fehler vermutlich unterschätzt wurde.


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Don Jun 13 17:58:05 CEST 2002