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SUSY Transformation des chiralen Supermultipletts

Die einfachste Lagrangedichte für das chirale Supermultiplett enthält einen fermionischen und einen skalaren Term (masseloses, nicht wechselwirkendes Wess-Zumino Modell):
eqnarray2470

In der Formel taucht tex2html_wrap_inline4336 statt tex2html_wrap_inline4338 auf, da tex2html_wrap_inline4230 ein 2-komponentiges Weyl-Fermion und kein 4-komponentiger Dirac-Spinor ist.

^ = (
array1245
)

Nun suchen wir die supersymmetrische Transformation, die die Aktion
equation2483
nicht ändert. Das heisst, die Lagrangedichte muss (bis auf eine totale Ableitung) invariant sein.

Die Supersymmetrietransformation soll das Boson in ein Fermion umwandeln. Der einfachste Ansatz für die Transformation des skalaren Feldes tex2html_wrap_inline4232 ist:
equation1250

e parametrisiert die SUSY Transformation. e muss dabei fermionischer Natur sein und soll konstant sein ( tex2html_wrap_inline4348). Die skalare Lagrangedichte transformiert sich also wie folgt:
equation2488

Damit die Lagrangedichte bis auf eine totale Ableitung invariant bleibt, muss tex2html_wrap_inline4230 sich wie folgt transformieren (linear in tex2html_wrap_inline5350 und tex2html_wrap_inline4232).
equation2492

Die fermionische Lagrangedichte transformiert dann wie folgt:
eqnarray2500
Für die letzte Umwandlung wurden nur Identitäten der Pauli Matrizen benutzt (tex2html_wrap_inline5354) und ausgenutzt, dass die patiellen Ableitungen kommutieren (tex2html_wrap_inline5356).

Die ersten beiden Terme ensprechen genau der Änderung des skalaren Feldes, der Rest ist eine totale Ableitung. Damit ändert sich wie gewünscht die Aktion nicht:
equation2521


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Don Jun 13 17:58:05 CEST 2002