Bachelor - und Masterarbeiten, Stand 27. 3. 08

Es sind auch direkte Vorschläge von Studierenden für solche Arbeiten willkommen!

Typ
Thema
Betreuer
Status
Ba/Ma/PhD
pi  -> e nu Experiment am PSI
Andires v.d.Schaaf
offen
Ba
H1 Datenanalyse: Photonen bei grossen transv. Energie
Katharina Müller
abgeschlossen
Ba/Ma/PhD
H1 Datenanalyse: Photonen in "charged current" Ereignissen
Katharina Müller
offen
Ba/Ma
Inbetriebnahme des TT Detektors beim LHCb Experimente Olaf Steinkamp
offen
Ba
CTA: Positionssensoren fuer Aktive Spiegelsteuerung Achim Vollhardt
offen
Ba
CTA: drahtloses Kurzstreckennetzwerk fuer aktive Spiegelsteuerung Achim Vollhardt
offen
Ma
CTA: Prototyp aktive Spiegelsteuerung
Achim Vollhardt
offen
Ba
Aufbau neuer VP - Versuch Sensoruntersuchungen Olaf Steinkamp
offen
Ba
Aufbau neuer VP - Versuch Gravitationswaage Ueli Straumann
offen
Ma
schnelle Online - Sensorpulsanalyse
Achim Vollhardt
in Arbeit
Ba
Optimierung von "Winston Cones" für Teleskopkameras
Ueli Straumann
offen
Ba/Ma
Neutronen - generator auf dem DD Fusionsprinzip
Peter Robmann
offen

Erklaerungen:

"Typ" kann sein Bachelor, Master oder PhD Dissertation. Manche Themen einigen sich fuer mehrere Typen von Arbeiten. Einige der Arbeiten können auf Wunsch nach dem Bachelor als Masterarbeit oder sogar als Dissertation fortgesetzt werden.

Status: "offen": Es kann jederzeit angefangen werden. Status "in Arbeit": Es arbeitet bereits jemand daran, evt. kommt eine Mitarbeit in Frage. Status "abgeschlossen" bedeutet, dass allenfalls eine Fortsetzungsarbeit in Frage kommt.



Das Pi-> e nu Experiment am PSI

Im Standardmodell der Elementarteilchenphysik ist die Kopplung der Wechselwirkungsteilchen (z.B. die W Bosonen für die schwache Wechselwirkung) an den Materie-Teilchen (Quarks und Leptonen) universal, das heisst für alle drei Familien der fundamentalen Fermionen gleich. Die Mischung zwischen den Quarks, parametrisiert durch die CKM-Matrix, steht einer genauen Ueberprüfung im Wege. Tests der Leptonenuniversalität werden am PSI, am TRIUMF (Kanada) und am CERN durchgeführt. Es wird dabei das Verzweigungsverhältnis der Zerfälle von Pionen oder Kaonen nach Elektronen und Myonen (plus die zugehörigen Neutrino's) bestimmt. Ziel ist es, die Genauigkeit der Ueberprüfung der Leptonuniversalität um eine Grössenordnung zu steigern.

Das PSI-Experiment hat im Jahre 2007 mit den eigentlichen Messungen angefangen. Die Messapparatur wird dabei dauernd verbessert. Es besteht also die Möglichkeit sich bei Detektorbau, Datennahme und/oder Auswertung zu engagieren. Bachelor-, Master- oder sogar Doktorarbeiten sind möglich.

Weitere Informationen siehe hier.

Betreuung: Andries van der Schaaf



Inbetriebnahme des TT Detektors beim LHCb Experimentes

Mit Hilfe des LHCb - Experimentes werden am neuen LHC Beschleuniger am CERN Zerfälle von B Mesonen mit hoher Präzision vermessen werden. Unter anderem durch die Untersuchung von CP Verletzung wird eine hohe Sensitivität für indirekte Auswirkungen (Quantenloop - Korrekturen) von neuer Physik im Bereich bis 100 TeV erreicht werden. Weitere Informationen siehe hier. Das Experiment wird zusammen mit dem LHC-Beschleuniger im Laufe dieses Sommers/Herbst 2008 erstmals in Betrieb genommen. Ein solch aufregendes Ereignis findet im Leben eines heutigen Physikers nur selten statt. Beim erstmaligen Betrieb mit Protonkollisionen grösster Energie erzeugten Teilchen, sind zahlreiche Detektorparameter zu beobachten, zu messen und zu dokumentieren. Eine enge Zusammenarbeit mit der LHCb - Gruppe am Institut ist vorgesehen. Eine Weiterfuehrung der Arbeit als Masterarbeit ist möglich und sinnvoll.

Betreuung: Olaf Steinkamp



CTA: Positionssensoren fuer Aktive Spiegelsteuerung

Fuer das geplante Cherenkov Telescope Array werden optische Teleskope mit einem Hauptspiegeldurchmesser von rund 20 m verwendet. Solche Abmessungen lassen sich kostengünstig nur durch eine Segementierung in ca. 1m2 grosse Einzelspiegel erreichen, welche individuell ausgerichtet werden muessen. Die Ausrichtung der einzelnen Spiegel soll in zwei Achsen durch Positions- bzw. Winkelsensoren bestimmt werden. Im Rahmen der Arbeit sollen verschiedene Technologien  gegeneinander verglichen und nach Möglichkeit an einem Prototyp auch getestet werden. Wichtig ist hierbei die erforderliche absolute Winkelbestimmung mit einem Fehler < 1 mrad sowie die Sicherstellung der Funktion unter den gegebenen Umgebungsbedingungen.

Betreuung: Achim Vollhardt



CTA: drahtloses Kurzstreckennetzwerk fuer aktive Spiegelsteuerung

Fuer das geplante Cherenkov Telescope Array werden optische Teleskope mit einem Hauptspiegeldurchmesser von rund 20 m verwendet. Solche Abmessungen lassen sich kostenguenstig nur durch eine Segementierung in ca. 1m2 grosse Einzelspiegel erreichen, welche individuell ausgerichtet werden muessen. Fuer die Kommunikation mit den benoetigten Stellmotoren soll die Moeglichkeit eines drahtlosen Kurzstreckennetzwerkes untersucht werden. Es sollen die Stelldaten von einer zentralen Steuerung zu den einigen hundert Motoren ueber eine Distanz von ca. 20-40 m uebermittelt werden. Besonderes Augenmerk muss hierbei auf die Energiebilanz und die geringen Kosten gelegt werden. Moegliche Ansaetze sind hier Bluetooth, WLAN, WiMAX, wireless USB, ZigBee, ...

Betreuung: Achim Vollhardt



Aufbau neuer VP Versuch Sensoruntersuchungen

Zur Erstellung eines neuen VP Versuches soll eine bestehende Messstation ausgebaut werden, welche zur Charakterisierung der LHCb Silicon Tracker Sensoren verwendet wurde. Es werden hierbei sowohl eine manuelle Probestation als auch eine halbautomatische Station verwendet um Eigenschaften des Sensors zu bestimmen. Die gemessenen Daten sollen unter LabView visualisiert werden. Ziel der Arbeit ist der Aufbau und die Dokumentation des VP Versuches.

Betreuung: Olaf Steinkamp



Aufbau neuer VP Versuch Gravitationswaage

Statt mit der bekannten Torsionswaage nach Cavendish, kann die Gravitationskonstante auch mit einer praezisen Mettlerwaage gemessen werden, indem man die Veraenderung des Gewichtes einer Masse misst, wenn eine andere grosse Masse in deren Naehe kommt. Diese Methode wurde vor einigen Jahren an unserem Institut angewendet, um zum neuesten Messwert von G beizutragen (siehe hier, page 58). Der Praktikumsversuch soll mit einem vereinfachten Aufbau, aber mit der Originalwaage von Mettler realisiert und die Genauigkeit untersucht werden.

Betreuung: Ralph Pixley / Ueli Straumann


Neutronengenerator auf dem Fusionsprinzip

Das Institut beschafft eine neuartige Neutronenquelle, die auf dem Fusionsprinzip von zwei Deuteriumkernen beruht. Es besteht noch wenig Erfahrung mit diesen Geräten. Die Quelle dient unter anderem zur Aktivierung von Indium, das im Anfängerpraktikum benötigt wird. Es wird eine vollständige experimentelle Anordnung samt Moderator entwickelt, aufgebaut und in Betrieb genommen. Die Betriebseigenschaften der Quelle werden charakteriseirt und die Aktivierungszeit des Indiums gemessen.

Der eigentliche Generator wird ca. September 2008 geliefert. Vorbereitungsarbeiten müssen schon vorher durchgeführt werden.

Betreuung: ...